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Leichtathletik

19.06.2017 - Der Rücken hält: Speerwurf-Meisterin Christine Winkler für U23-EM optimistisch

Leverkusen. Am 13. Mai war sie mit einem Knaller in die Saison eingestiegen: 58,18 m bedeuteten für DHfK-Speerwerferin Christine Winkler eine Steigerung um fünf Meter und die deutliche Erfüllung der U23-EM-Norm. Doch vor vier Wochen zerrte sich Christine Winkler bei den Halleschen Werfertagen den Rücken, danach musste sie die deutschen Hochschulmeisterschaften abbrechen, konnte noch vergangene Woche in Jena nicht an den Start gehen. An schmerzfreies Speerwerfen war seit einem Monat nicht zu denken. Nun hat sich die 22-Jährige stark zurückgemeldet und in Leverkusen mit 53,04 m den deutschen U23-Titel errungen.

Sie zeigte eine stabile Serie, mit all ihren fünf gültigen Würfen hätte sie die Konkurrenz für sich entschieden, der absolute Ausreißer nach oben war noch nicht dabei. „Wir hatten 55 Meter angepeilt. Dazu hat es diesmal noch nicht gereicht, weil sie noch nicht ganz beschwerdefrei ist und die Anlaufsicherheit noch fehlte“, sagte Trainer Wolfgang Köhler. Sie selbst sagte: „Mir fehlen viele Trainingswürfe, das habe ich gemerkt. Die Technik war noch nicht stabil. Aber ich freue mich über den Sieg.“ Nun kann sich die Leipzigerin gezielt auf die U23-EM vorbereiten, die in dreieinhalb Wochen in Bydgoszcz beginnt.

Ihre Klubkollegen aus dem Laufbereich verfehlten das Ziel EM. Robert Farken hatte am Freitag in Dessau über 800 Meter die letzte Chance auf eine Normerfüllung. „Leider war das Rennen auf der ersten Runde zu langsam, der böige Wind war nicht gerade förderlich. Und als ich mich 150 Meter vor dem Ziel richtig gut fühlte und attackieren wollte, bin ich auf zwei Briten aufgelaufen, die sich behakt haben. Daher musste ich fast aus dem Stand neu beschleunigen.“ Dennoch ist der Hallenmeister mit Blick auf die Freiluft-DM in drei Wochen in Erfurt optimistisch: „Ich war in Dessau mit Leuten konkurrenzfähig, die in diesem Jahr schon 1:46 oder 1:47 gerannt sind. Daher weiß ich jetzt, wo ich stehe.“

Nun werde er sich in Oberhof auf Erfurt vorbereiten. Ursprünglich wollte er mit Bydgoszcz seinen Frieden schließen, weil er vor zwölf Monaten das U20-Ticket so knapp verpasst hatte. Doch jetzt meint er: „Ein DM-Titel bei den Männern bedeutet viel mehr Reputation als die Finalteilnahme bei der U23-EM.“ Die 800-m-Medaille für den SC DHfK holte gestern in Leverkusen Felix Rüger, der sich am Mittwoch in Spanien über 1500 m schlecht gefühlt hatte und nun auf die kürzere Mittelstrecke gewechselt war. Er zeigte eine taktische Top-Leistung. Die EM-Norm verpasste der U23-Vizemeister – wie auch Nic Ihlow, der trotz einer schmerzhaften Fußverletzung über 3000 m Hindernis Rang drei erkämpfte. Hindernis-Bronze holte auch Ronja Böhrer (alle SC DHfK). Dies gelang nach ihrem Seuchenjahr 2016 über 800 m auch Emma Stähr (MoGoNo). Zumde sicherten sich die MoGoNo-Männer über 3 x 1000 m Silber.

In den jüngeren Jahrgängen überzeugte DHfK-Speerwerfer Jakob Nauck (18), der sich um mehr als einen halben Meter auf 66,01 m steigerte. Nun hat er noch zwei Wochen Zeit, um die Norm für die U20-EM (68,50) zu knacken. Frank Schober

Leipziger Volkszeitung, 19.06.2017

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