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Schwimmen

16.06.2017 - Zwei neue Rekorde bei Schwimm-DM


Steiger und Schmidte mit Bestmarken, SSG mit dreimal Silber

Berlin. Zwei nationale Rekorde, ein WM- Ticket. Zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in Berlin verbesserte Brustschwimmerin Jessica Steiger den zehn Jahre alten Rekord. Sie gewann über 200 Meter Brust in 2:25,00 Minuten und blieb damit 33 Hundertstelsekunden unter der Bestmarke von Birte Steven aus dem April 2007. Über 50 Meter Schmetterling schwamm Alien Schmidtke in 26,00 Sekunden ebenfalls nationale Bestzeit. Poul Zellmann trumpfte auf der langjährigen Distanz des zurückgetretenen Weltrekordlers Paul Biedermann groß auf. Der 21-Jährige schaffte in 3:47,68 Minuten über 400 Meter Freistil im Vorlauf die WM-Norm für die U23-Schwimmer und war als Finalsieger sogar noch schneller (3:47,49).

Gelungener Auftakt auch für die Leipziger Delegation: Drei Medaillen haben die Wassersportler aus dem Berliner Becken gefischt. Über die 400-m-Lagen holte Juliane Reinhold von der SSG Leipzig die Silbermedaille und musste sich in 4:43,96 Minuten nur um 1,4 Zehntel dem 17-jährigen Top-Talent Julia Mrozinski geschlagen geben. Mit der Leistung konnte sich Reinhold für den Bundeskader empfehlen. „Ich freu mich mehr über den B-Kader, als dass ich mich über den verpassten Sieg ärgere“, meinte sie nach dem Rennen. Für die Frontfrau des SSG-Teams war es bereits die zweite Silbermedaille des Tages, denn am Vormittag hatte Reinhold mit ihren Teamkolleginnen Marie Pietruschka, Louise Fuierer und Lucie Kühn in 8:24,75 Minuten Rang zwei in der 4x200-Freistilstaffel belegt. In dem Wettebwerb war die Staffel der SSG Saar Max Ritter in 8:07,90 Minuten allerdings deutlich schneller.

Die Männer der SSG Leipzig waren nicht ganz so flink. Michael Schäffner schwamm über 100-m-Rücken nur die 28. Zeit, das reichte nicht mal fürs B-Finale. Der in Leipzig trainierende und für den SC Chemnitz startende Paul Hentschel schaffte es über 400 m Freistil als 15. des Vorlaufs (4:02,57) ins B-Finale, gewann dies in 3:56,52 Minuten und wurde somit Meisterschafts-Neunter. Versöhnlich: Eine Staffelmedaille gab es dann aber doch noch für Junioren-Europameister Hentschel, der mit dem 4x200m- Quartett des SC Chemnitz auf Platz zwei kam. ukö/schw

Leipziger Volkszeitung, 16.06.2017

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